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Coco1989 Themenstarter

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201

Dienstag, 24. August 2010, 00:15

Ich denke auch, dass es wohl so sein wird. Denn immer dann, wenn der Vater füttert, ist der Kot anschließend normal, und sobald das Kükie isst und sich selbst seine Nahrung zusammen sucht, sieht der Kot wieder so wüst aus. Vielleicht ist mein Baby eben einfach noch nicht so weit. :) Ich werde ihm jetzt täglich geraspelte Möhren, Gurke, Apfel, Keim- und Kochfutter zur Verfügung stellen und schauen wie er sich damit so anstellt. Den angefeuchteten Aufzuchtsbrei mampft er auch gerne, aber die Körner darin bereiten ihm noch Schwierigkeiten. Selbige Körner, wie er sie manchmal ausscheidet, finde ich auch hin und wieder auf dem Käfigboden, und sie stammen von diesem Aufzuchtsfutter. Das ist irgendeine Art Hirse, womit die Küken auch gerne mal spielen. :rolleyes: Ich muss auf jeden Fall das Futter gerade etwas feucht halten, denn mein Rico macht den Futterbrei nicht mehr so nass und Rocky trinkt ja noch nicht so gut, sondern spielt lieber mit dem Wasser. Trinken sehen hab ich ihn bisher nur am Löffel und da hatte er auch richtig Durst.

Was die Theorie mit dem Gefieder angeht, das hab ich selbst von jemandem erzählt bekommen, ich selbst hätte die Farbe eigentlich gar nicht mit dem Magen in Verbindung gebracht. Die Rede war von einem Stoff, der beim Wildfarbenen Nymphen das Gefieder grau macht und stabiler als das von den Inos. Die Inos wären nur deshalb gelb oder weiß, weil ihnen dieser Farbstoff fehlen würde, der im Übrigen auch in den Panzern von manchen Insekten enthalten wäre. Angeblich wäre auch das Innere des Muskelmagens damit ausgekleidet und das gäbe dem Gewebe die nötige Kraft zum Zerreiben der Körnchen. :lesen: So weit die Theorie. Aber dieser TA , der das vermutet hat, ist meines Wissens nicht vogelkundig, sondern hat es selbst irgendwo gehört...

Meine Lutino-Dame Lina hatte das soweit ich weiß nie, dafür aber meiner Oma ihr wildfarbener Coco, und der wurde damit 30. Genau erinnern kann ich mich aber nicht mehr daran, vielleicht hat er auch Körner ausgespuckt, - irgendwas war da jedenfalls und dennoch wurde er so steinalt. :D Gestorben ist er dann ausgerechnet beim TA an einem Herzinfarkt. Toll :(

Naja, ich werde ja sehen wie sich die Kükies weiterhin entwickeln. :yes: Bis jetzt seh ich da aber nur drei kleine wilde Küken, die vormittags immer ausrasten, kopfüber flatternd am Kletterseil hängen und die Wellensittiche ärgern. :pfeifen:
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Dienstag, 24. August 2010, 22:29

Neues von Sorgenkind Rocky

Hallo Matthias, meinem Sorgenkind Rocky geht es leider noch immer nicht permanent so richtig gut. Und ich sage "permanent", weil Rocky's Verhalten wirklich stark schwankt. Heute morgen befanden sich noch vereinzelt Sandkörnchen und ein ungeschältes Hirsekorn in seinem Kot, sonst war aber nix auffällig. Ich hab dann Welli-Futter, Löwenzahn, geraspelte Möhren und Nudeln (natürlich ungesalzen) gekocht (20 min), abkühlen lassen und den Nymphies anschließend serviert. Und wie es auch war - Rocky stürzte sich förmlich auf das Zeug und schlug sich den Bauch voll. Auch den anderen schmeckte der "Geiereintopf" offenbar. Zudem fütterte Rico heute wieder vermehrt, und der Kot wurde somit im Laufe des Tages immer normaler. Schließlich waren keine Steinchen, Körnchen oder ähnliches mehr drin enthalten. :hibbel:

Allerdings fiel mir auf, dass Rocky nach jeder Mahlzeit das gleiche tut: Er legt sich förmlich auf die Stange, lässt die Flügel hängen, streckt das Hinterteil raus und presst. Ich hab ihn dann mehrmals, als ich das sah, auf die Hand genommen, und der Kleine war sofort wieder wie ausgewechselt. Er spielte, tobte, flatterte, knabberte an mir rum, flog frech vor mir weg und setzte dann irgendwann einen Haufen. Danach war seine Stimmung sogar so gut, dass er "Engelchen" machte. Auch konnte er danach wieder ganz normal auf der Stange sitzen und schlafen. Dieses Spektakel kam bisher jedesmal nach dem Füttern.

Immerhin kann er seit wenigen Stunden tatsächlich selber Körner knacken und sogar aufessen, zudem hat er vorhin das erste Mal freiwillig vom Napft getrunken. Die anderen Vögel zeigen gar keine Krankheitsanzeichen. Ich bin absolut ratlos und weiß nicht, was ihm fehlen könnte. :( Hat er vielleicht schon einen Sandmagen oder eine Entzündung und was ist mit dem Sand - soll der ganz raus?
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203

Donnerstag, 26. August 2010, 18:35

RE: Neues von Sorgenkind Rocky

Allerdings fiel mir auf, dass Rocky nach jeder Mahlzeit das gleiche tut: Er legt sich förmlich auf die Stange, lässt die Flügel hängen, streckt das Hinterteil raus und presst. Ich hab ihn dann mehrmals, als ich das sah, auf die Hand genommen, und der Kleine war sofort wieder wie ausgewechselt. Er spielte, tobte, flatterte, knabberte an mir rum, flog frech vor mir weg und setzte dann irgendwann einen Haufen. Danach war seine Stimmung sogar so gut, dass er "Engelchen" machte. Auch konnte er danach wieder ganz normal auf der Stange sitzen und schlafen. Dieses Spektakel kam bisher jedesmal nach dem Füttern.
Ich würd jetzt einfach mal sagen das ist absolut in Ordnung und du brauchst dir überhaupt keine Sorgen machen.

Das mit dem Hinlegen hat er vielleicht noch aus der Jungkükenzeit, da bekommen sie ja auch immer den Kropf vollgeschlagen und dösen danach liegend vor sich hin.

Wenn er normalen Kot absetzt und keinen ganz dunklen Hungerkot dürfte er in Ordnung sein und auch genug essen.
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204

Donnerstag, 26. August 2010, 21:55

Hallo Alba, ich glaub auch, dass das noch ein bisschen die "kükische" Schlafhaltung ist. Denn komischerweise ist er danach, wenn er aufwacht, jedesmals wieder topfit und mehr oder weniger gut gelaunt, von Schmerzen keine Spur. Heute kam das Phänomen auch nur einmal vor, und das war am Nachmittag. Ich war gerade das Vogelzimmer am putzen, als er sich von jetzt auf gleich wieder so hinlegte. Dann stieß ich aus Versehen mit dem Wischmopp wegen die Voliere und Rocky war von jetzt auf gleich wieder hellwach, putzte sich, machte einen gesunden, grün-weißen Haufen und schlief weiter - mit eingezogenem Füßchen und Kopf im Nackengefieder. :hibbel:

Dennoch bin ich ganz auf Nummer Sicher gegangen und habe gestern Nachmittag den feinen alten Sand komplett aus der Voliere geschmissen, und stattdessen eine dünne Schicht Papageiensand mit Muschelgrit eingefüllt. Darüber kam dann eine dicke Schicht frisches duftendes Bergwiesenheu. :D Dieses Heu benutze ich schon seit Jahren für meine Zwergkaninchen und Meerschweinchen und ich bin sehr überzeugt davon, denn die Halme reißen schnell und haben daher die Eigenschaft, sich nicht gleich um Füße und Zehen zu wickeln. Und die Vögel waren begeistert davon! :hurra: Rico ist sofort als Erster in das Heu gesprungen und hat singend dadrin rumgewühlt, während Rocky, Audrey und Phil nach und nach folgten und die einzlen Hälme wie Stöckchen durch die Gegend trugen. Die machten das besser als unsere Hunde :kl: Das sah schon niedlich aus, wie die da durch das Heu gehüpft sind und sich um die Hälme gestritten haben. Die haben teilweise zu dritt an einem Halm gezerrt und bekamen von ihrem neuen Boden offenbar gar nicht genug. Erst zum Füttern kamen sie nachher wieder rauf.

Auch Maya hatte Spaß am Heu, und das ist das allerschönste, denn nun ist sie endlich aus der Brutigkeit draußen und hat auch mal wieder Spaß am Leben. Ich hab sie lange nicht mehr so vergnügt gesehen.

Ich biete den Kleinen nun einmal täglich Kochfutter an, denn das erleichtert Rocky das Essen erheblich. Es versorgt ihn mit allem, was er braucht, und er wird davon mehr satt als von Sand und ungeschälten Körnern. Auch auf den warmen Fencheltee, den ich ihnen anbiete, fliegen die Vögel förmlich. :D Sie lieben den Tee, und der Tee schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch den positiven Nebeneffekt, dass er die Küken zum selber Trinken anregt und vor allem Magen- und Darmtrakt reinigt.

Ich glaube fast, Rocky war einfach nur zu früh und daher diese ganzen Beschwerden. Er war halt einfach noch zu jung zum Auf-der-Stange-Schlafen und selber Essen. In seinem Alter schliefen die beiden anderen nämlich noch im Nistkasten, auch wenn sie tagsüber viel auf der Stange saßen. Letzte Nacht verbrachte er sogar halb unten auf dem Boden, und das, ohne dabei einen kranken Eindruck zu machen. Das Essen funktioniert immer besser und im Stuhl befinden sich kaum noch Körner, heute fand ich höchstens in einem Haufen die Hülse eines Korns. Das einzige, was hin und wieder noch drin ist, ist Sand, bzw. Gritsplitterchen, aber ebenfalls immer seltener. :hibbel:

Der letzte Verdacht, der mir noch so ein bisschen im Kopf rumspukt, ist der eines eventuell vorhandenen Leberschadens. Dazu würden Körnchen im Kot und hin und wieder hängende Handschwingen durchaus passen, allerdings denke ich, dass es sich in einem solchen Fall höchstens um eine derzeitige Überlastung des Organs handeln könnte, wohlmöglich durch das Katzenfutter. Darum wurde dieses jetzt auch ein für alle Mal vom Speiseplan gestrichen, so schlimm das Rico und Maya auch finden ;) Aber Katzenfutter ist nun wirklich nix für die Leber eines Sittichs. Da die Leber es im Allgemeinen so an sich hat, sich recht schnell wieder zu erholen sofern der Schaden nicht allzu groß ist, denke ich, dass mit einer geeigneten Ernährung die Sache schnell wieder behoben sein könnte. :yes: Mit der Ernährung von leberkranken Tieren kenne ich mich ja schon ein bisschen aus, meine Welli-Dame Nelly hat ja bedauerlicherweise eine Fettleber.
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205

Donnerstag, 26. August 2010, 22:02

Ist es eigentlich schlimm, dass die beiden äußeren Schwanzfedern von Rocky am Anfang nicht gleich lang waren? Bei Phil und Audrey waren sie immer gleich lang und bei Rocky gab es zu Beginn einen leichten Unterschied. Der ist nun wieder weg, aber ich hab mal irgendwo gelesen, dass das auf eine kurzzeitige Stoffwechselstörung hindeutet, wenn das Schwanzgefieder beim Küken nicht gleichmäßig wächst :denk:
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206

Sonntag, 29. August 2010, 21:51

Kein PDD, keine Megas und dennoch Körner im Kot

Hallo Alba, leider finden sich bei uns noch immer Körner im Kot. :( Ich kann mittlerweile noch nicht mal mehr sagen, bei wem. Ich weiß nur, dass Hirse bei denen sofort unverdaut wieder raus kommt. :cry: Aber nur Hirse. Ich hab dann einen Test machen lassen, der ergab, dass der Stuhl meiner Küken angeblich vollkommen gesund ist. Da man Megas aber nicht immer feststellen kann, werde ich bald noch einen zweiten Test anfordern.

Die Küken haben weder abgenommen, noch sind sie schwach oder kränklich. Sie spielen sehr oft und hängen dabei manchmal sogar kopfüber an ihrer Schaukel und breiten sie Flügel aus. Nachts sind auch nie Körner im Kot, immer nur tagsüber, wenn die Küken selber an der Hirse fressen. Und sie sind gierig auf Muschelgrit und Vogelkohle. Die haben da ja so einen Papageiensand, mit Muschelgrit, Anis und Kohle. Die Kohle haben die Küken restlos aussortiert und verschlungen und ebenso den Muschelgrit. Seitdem ist die Verdauung wieder etwas ansehnlicher, bzw. die Haufen. Vorher waren diese nämlich grün-weiß, mit gelben Hirsekörnern drin. :(

Der Tierarzt war sich sicher, meine Schätze hätten gerade einen erheblichen Gritmangel. Und mit Grit meine er nicht Muschelgrit, sondern richtigen nicht verdaulichen Grit. Den werd ich mir dann auch morgen mal gerade besorgen, auch wenn es schwer ist, den hier in unserer Gegend aufzutreiben. :motz: Aber ich werde sowas schon finden. :yes: Der Muskelmagen von Küken sei nämlich noch nicht so stark wie der von den Großen und darum würden vor allem Jungvögel unbedingt Grit benötigen, meinte der TA . Und weil mein Rico nun nicht mehr so oft füttert und den Kükies auch keine Steinchen mehr weitergibt, so wie früher, käme es nun zu den unverdauten Körnern. Ich weiß nicht, ob er Recht hat und das wirklich der Grund ist, aber einige Züchter meinten das auch schon. Ich werde meinen Süßen morgen einfach mal den Grit anschaffen und dann werden wir ja sehen, ob sich die Verdauung wieder fängt. Ich hoffe es sehr :dd:
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207

Sonntag, 29. August 2010, 23:21

Ich weiß es nicht, meine Küken hatten nie das Problem, aber bei mir war schon immer von allem genug hier.

Was ich mir aber vorstellen könnte, wäre wenn sie zuviel Sand im Magen haben, dass dann die Körner vielleicht auch nicht mehr richtig gemahlen sondern mehr oder weniger rausgedrück werden. Aber eher könnte ich mir vorstellen dass die unverdauten Köner überhaupt nichts mit Sand oder Grit zu tun haben.
Was mal nicht uninteressant gewesen wäre wären Röntgenaufnahmen, denn darauf würde man sehr gut sehn ob viel Sand drinnen ist und dann auch ob der Drüsemagen verdächtig nach PDD aussehn würde.

Ja das mit den Mega ist leider so dass wenn man keine findet dass sie trotzdem da sein können, man muss den Kot halt mehrmals untersuchen und frisch muss er natürlich auch immer sein, aber das wird dein Arzt ja sicher wissen.

Sinnvoll wäre natürlich auch wenn du deinen Vögeln täglich Keimfutter geben würdest.
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208

Montag, 30. August 2010, 00:13

Seltsam ist, dass nachts nie Körner im Kot sind. Ich hab gerade noch mal geguckt, (ich sammele den Nachtkot ja auf weißen Tüchern), der Stuhl sind einwandfrei aus, und hingegen tagsüber ist das manchmal ein einziges Chaos. :S Mich irritiert das auch mit den Hirsekörnchen. Warum immer Hirse? :denk:

Ich geb denen jedenfalls gerade täglich Kochfutter, geraspelte Möhren, Haferflocken, Fencheltee und Quellfutter. Keimfutter kann ich ihnen auch noch anbieten, wurde aber bisher noch nie so recht angenommen. Ich hab denen ja ne Zeit lang den Sand weggenommen, und da wurde es wieder schlimmer mit den Körnchen. Ich hoffe mal, dass es sich tatsächlich nur um einen Mangel handelt, der sich schnell wieder beheben lässt. :dd:

Wenn der nächste Test nun auch keine Megas anzeigt, und stattdessen immer noch Körner ausgeschieden werden, werde ich die Süßen auch mal roentgen lassen, und ihnen notfalls Pellets verabreichen, sollte das mit den unverdauten Körnern zu viel werden.
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209

Montag, 30. August 2010, 18:42

Dass es tags und nachts so unterschiedlich ist ist schon merkwürdig.
Das mit der Hirse ist vielleicht nicht so merkwürdig, besteht das Futter doch teilweise über 50% aus Hirse.

Am besten du kontrollierst das Gewicht und das Brustbein täglich und kannst daran erkennen ob Handlungsbedarf besteht oder nicht, wenn sich daran nichts verändert sind wenige unverdaute Körner möglichst vernächlassungsfähig.

Vielleicht nimmt aber auch einer deiner Süßen die Körner der Hirsekolben so gierig auf dass er sich das entpelzen spart und diese dann nicht gut v erdaut werden können :denk:

Kannst du vielleicht mal gute Fotos der betroffenen Kotbällchen machen.
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210

Dienstag, 31. August 2010, 12:26

Gerne, wenn das nächste Mal Körner da sind, werde ich Photos von ihnen machen. Heute hab ich noch keins gesichtet, das könnte an dem Papageiensand liegen. Die Kleinen haben mal wieder unheimlich viel davon aufgenommen, und seit dem befinden sich im Kot nur noch diese groben Sandkörner, keine Körner mehr. Ansonsten sind meine Süßen fit, essen gut, aber auch nicht zu viel, und sind gerade vormittags extrem wild. Abends kontrollieren meine Eltern immer ihr Fressverhalten, weil ich dann nämlich in der Schule sitze, aber ihnen ist bislang nichts aufgefallen, - Rico hat die Kleinen ausgiebig gefüttert und die Kotbällchen, die ich später gefunden hab, waren einwandfrei. :denk:

Grit habe ich in unserem normalen Provinz-Zoofachhandel bislang noch nicht gefunden, dabei bin ich der Ansicht, so etwas wichtiges sollte es in jedem Zoofachgeschäft geben. :motz: Stattdessen gucke ich morgen mal in der Stadt, ob es da so was gibt. So lang müssen sich meine Schätze wohl noch mit dem Papageiensand zufrieden geben, immerhin sind jetzt die unverdauten Körner weg. Das viele Sand-Fressen könnte vielleicht daran liegen, dass die versuchen, den Gritmangel auszugleichen, der TA sagte, Küken und Jungvögel, denen Grit fehlt, machen sowas, denn Sand wäre immerhin besser als gar nichts. Dass der Sand ihnen schadet glaubt er nicht, denn häufig sterben die Vögel an ihrer eigentlichen Erkrankung, und nicht am Sandmagen selbst. Viele machen nur den Sand dafür verantwortlich, außerdem kommt bei meinen der Sand ja auch so wieder hinten raus :rolleyes:

Die erwachsenen Vögel bei uns bedienen sich an einer altem Bruchsteinwand im Vogelzimmer, das machen sie schon seit Jahren. Demnach ist ihre Verdauung tadellos und sie haben keine Probleme. Ich nehme an, die Kleinen kriegen diese Steinchen mit ihren weichen Schnäbeln noch nicht ab und der Sand allein ist noch nicht grob genug, um Grit richtig zu ersetzen.

Das mit dem Wiegen ist so ne Sache, die bleiben ja keine Sekunde mehr auf der Waage sitzen ^^ Das einzige, woran ich mich gerade orientieren kann, sind Brustbein und Verhalten. Mager sehen sie bislang noch nicht aus, und sie sind auch nicht schlapp oder übermaßig schläfrig. Der Lutino eines Bekannten scheidet schon seit drei Jahren immer mal wieder phasenweise unverdaute Hirsekörner aus, woran das liegt, weiß aber bis heute noch keiner. Aber auch dieser Vogel hat dabei nie abgenommen oder dergleichen.

Die ausgeschiedenen Körner befinden sich jeweils in einem ganz normalen grün-weißen Kothaufen, sind hellgelb, von der Oberfläche her sehr rau, klein und weisen meistens einen dunklen Punkt auf. :yes:
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Dienstag, 31. August 2010, 21:43

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Dienstag, 31. August 2010, 23:08

Danke für die guten Links, Alba. :)

Ich hab Rocky übrigens eben mal gewogen, er wiegt 100 g. Dieses Gewicht kann aber auch täuschen durch den Sand, den er noch im Bauch hat. Ich nehme an, dieser hat ja auch noch sein Eigengewicht.

Bei dieser Sache gibt es zwei Merkwürdigkeiten:

1. Die unverdauten Körner sind nie nachts im Kot und

2. diese Probleme gibt es erst seit dem Umzug in die neue Voliere. Seitdem fing das an, man kann sagen, seit die Eltern weniger füttern und auch ihren Küken nicht mehr extra diese Steinchen von der alten Wand bringen, so wie sie es vorher noch immer taten. Sonst hingen Maya und Rico immer stundenlang an der Wand und knabberten, um anschließend ihre Küken damit zu füttern, und heute nur noch zum Eigenbedarf. :yes:
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213

Mittwoch, 1. September 2010, 01:11

Ein bisschen Geiwicht kann Sand auch ausmachen, aber soviel wirds nicht sein.
100g ist reichlich für einen Nymph und wenn er keine ernsthafte Krankheit hat sehe ich da keine Probleme.
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214

Mittwoch, 1. September 2010, 22:47

Hallöchen, ich glaub ich weiß jetzt woran es liegt. :hibbel: Und zwar liegt es an der Katzstreu bei uns im Badezimmer. Als Audrey damals die unverdauten Körner so reichlich ausschied, versuchten es Maya und Rico zuerst mit Sand. Der Sand war jedoch zu fein. Dann wollten sie urplötzlich täglich ins benachbarte Badezimmer, wo immer Katzenstreu auf dem Boden liegt. Die gingen mir mit ihrem Gekreische und Gezicke dermaßen auf die Nerven, dass ich sie irgendwann schließlich reinließ und von da an pickten sie ständig die Katzenstreu vom Boden auf und nahmen sie mit zu ihren Küken. Ich hab mir nichts dabei gedacht, denn erstens ist die Katzenstreu rein naturell aus Lehm und zweitens hätte ich eher dem Sand Audreys plötzliche Heilung zugeschrieben statt der Katzenstreu. Die haben vor lauter Gier sogar den Sack mit der Streu heimlich aufgebissen. Man lernt eben nie aus. :rolleyes:

Mir ist nämlich heute eingefallen, dass Maya und Rico seit dem Umzug in die neue Voliere nicht mehr im Bad waren und auch keine Katzenstreu mehr aufgesammelt haben. Und wenige Tage später kam das dann mit den unverdauten Körnern. Ich nehme an daran wird es wohl liegen. Ich habe ihnen nun eine Mischung aus neuem Papageiensand, der aus Grit, Kalk, kleinen Kieselsteinchen und sonstigem besteht in ihre Sandecke im Käfig geschüttet und dazu noch einige Körnchen von der Katzenstreu. Und meine Mutter sagt jetzt, die Kleinen hätten den ganzen Abend mit nichts anderem verbracht, als sich füttern zu lassen und die Katzenstreu aufzupicken. Als ich wiederkam, war schon nichts mehr von der Streu übrig und auch der Grit war ganz rausgefiltert.

Ich bin mal gespannt, ob damit das elende Körnerproblem nun endlich behoben ist. :dd:
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Mittwoch, 1. September 2010, 23:33

Da drück ich die Daumen :dd:
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Mittwoch, 1. September 2010, 23:41

Ich danke dir, hoffentlich klappt es :dd: :klee:
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Coco1989 Themenstarter

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Samstag, 4. September 2010, 18:46

Juhu, es hat geklappt! Offensichtlich hat meinen Süßen tatsächlich nur Grit gefehlt, bzw. ihre Katzenstreu. ^^ Bald nachdem sie diese nämlich gegessen haben, wurden aus den ganzen unverdauen Körnchen Splitter, die wiederum immer kleiner wurden, und wieder einige Stunden später war der Kot schließlich vollkommen normal. Keine Körnchen mehr, kein Sand und auch keine Splitter. :hibbel: Die Kleinen essen jetzt auch wesentlich selbstbewusster als vorher, d.h., sie essen nun auch Hirse, die sie vorher strikt gemieden haben. Jetzt ist die Kolbenhirse innerhalb einer Stunde leergefressen und nur noch der Stengel ist von übrig. :D

Zwar ist manchmal doch noch ein wenig Sand im Stuhl, doch ich nehme an, das sind noch alte Reste, denn eigentlich sind die Kükies mittlerweile mehr damit beschäftigt, richtiges Futter aufzupicken anstatt Sand. Früher hat der Kot ja manchmal ausschließlich nur aus Sand bestanden, und jetzt hat sich das Ganze wesentlich gebessert. Und die Körner sind ganz weg. :jubel:

Ich hab das Gefühl, die Kleinen wussten aber auch instinktiv, dass ihnen Hirse nicht bekommt, darum haben sie sie vorher immer gemieden. Mittlerweile sind sie wie verrückt auf Kolbenhirse. Ich hoffe mal, dass das Problem damit jetzt endlich behoben ist und nicht mehr wiederkehrt. :dd: :dd:
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lord of bird

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Samstag, 4. September 2010, 22:57

Das mit dem Katzenstreu kann ja eigentlich nicht wirklich als normale Therapie gesehn werden, denn bis jetzt überlebten die meisten Nymphies alle noch ohne Katzenstreu, aber wenn's bei deinen hilft muss irgendwas positives dran sein :D

Ich hoffe dass damit dann auch endlich die Probleme bei dir ein Ende gefunden haben und es allen auch weiterhin gut geht :dd:
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Liebe Grüße :)
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Coco1989 Themenstarter

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219

Gestern, 00:27

Naja, das mit der Katzenstreu würde ich jetzt auch nicht unbedingt als primäre Therapiemöglichkeit bei unverdauten Körnern im Kot empfehlen, aber offensichtlich hat zumindest diese spezielle Katzenstreu die Größe und Form, die es braucht, um die Körner im Muskelmagen zu zermahlen. In sofern - wenn es hilft, soll es mir recht sein. :yes:

Ich habe gerade noch mal über die Megas gelesen, die ja erstens nicht immer festgestellt werden können und zweitens starken Schwankungen in der chronischen Form unterliegen. Aus diesem Grund würde ich jetzt auch noch nicht unbedingt die Hand dafür ins Feuer legen, dass wir keine Megas im Bestand haben. Da jedoch ein besonderer Knackpunkt für das Ausbrechen dieser Erkrankung Stress zu sein scheint, kann man zumindest mit Stressvermeidung und eventuell einer leichten Ansäuerung des Trinkswassers hier etwas entgegenwirken.

Die besagten Symptome wie Erbrechen, allgemeines Unwohlsein, Abmagerung oder Durchfall hab ich allerdings bei meinen Tieren nie feststellen können. Es bleibt zu hoffen, dass es sich tatsächlich nur um einen Gritmangel und nicht um eine ernsthafte Erkrankung handelt. :dd:

Die Kleinen sind sogar extrem wild, und haben jetzt schon ganz schön kräftige Stimmchen, wenn sie vormittags raus wollen. :rolleyes: Da Maya und Rico mittlerweile beide in die Mauser gekommen sind, fällt es Phil natürlich jetzt noch leichter, seinen Vater zu unterdrücken, was ich gar nicht gut finde. Vielleicht sieht es auch nur so aus oder Rico nimmt den kleinen Grauen noch gar nicht für soo voll und lässt es sich deshalb gefallen.

Audrey ist der größe Jungvogel, genauergesagt ist er sogar der größte Nymphensittich von allen, denn auch mein Riesen-Weibchen Coco überragt er oder sie mittlerweile bei weitem. :om: Kaum zu glauben, dass ausgerechnet dieser Vogel in den ersten Tagen seines Lebens nur Wasser und Körner ausschied und nicht größer wurde. Audrey ist auch unser allerbester Flieger, ich hab noch keinen Nymph gesehen, der so extrem schnell fliegt wie Audrey und dabei so halsbrecherisch scharfe Kurven nimmt. :cry: Bei einer dieser Kurven hat allerdings der Radius nicht ganz gestimmt und mein armes Baby holte sich eine Verletzung am rechten Flügel mit, die stark blutete und zweimal wieder aufplatzte. Inzwischen ist sie aber wieder vollständig zugewachsen und Audrey hat auch keinerlei Probleme mit dem betroffenen Flügel. :)

Rocky ist mir immer noch das liebste Baby, er oder sie klettert immerhin noch freiwillig auf meine Hand und macht auch noch lange nicht so viel Chaos wie die andern zwei. Ganz oft sitzt es auf seiner Schaukel und spielt, oder lässt sich wie eine Fledermaus runterhängen und spreizt die Flügel. :D Dabei ist Rocky auch kein Baby im eigentlichen Sinne mehr, denn mit einem Küken hat dieses Vöglein keinerei Ähnlichkeit mehr. Die haben vielleicht noch größere Perläuglein als die Eltern, aber Hauben und Schwanzfedern sind im Grunde genommen genauso lang.

Ich hoffe mal, dass meine Bande gesund ist und jetzt tatsächlich mal endlich alles glatt läuft und keine weiteren Probleme mehr auftreten. :dd:
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