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Ich werde ihm jetzt täglich geraspelte Möhren, Gurke, Apfel, Keim- und Kochfutter zur Verfügung stellen und schauen wie er sich damit so anstellt. Den angefeuchteten Aufzuchtsbrei mampft er auch gerne, aber die Körner darin bereiten ihm noch Schwierigkeiten. Selbige Körner, wie er sie manchmal ausscheidet, finde ich auch hin und wieder auf dem Käfigboden, und sie stammen von diesem Aufzuchtsfutter. Das ist irgendeine Art Hirse, womit die Küken auch gerne mal spielen.
Ich muss auf jeden Fall das Futter gerade etwas feucht halten, denn mein Rico macht den Futterbrei nicht mehr so nass und Rocky trinkt ja noch nicht so gut, sondern spielt lieber mit dem Wasser. Trinken sehen hab ich ihn bisher nur am Löffel und da hatte er auch richtig Durst.
So weit die Theorie. Aber dieser
TA
, der das vermutet hat, ist meines Wissens nicht vogelkundig, sondern hat es selbst irgendwo gehört...
Gestorben ist er dann ausgerechnet beim
TA
an einem Herzinfarkt. Toll
Bis jetzt seh ich da aber nur drei kleine wilde Küken, die vormittags immer ausrasten, kopfüber flatternd am Kletterseil hängen und die Wellensittiche ärgern.
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Hat er vielleicht schon einen Sandmagen oder eine Entzündung und was ist mit dem Sand - soll der ganz raus? Registrierungsdatum: 18. August 2008
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Ich würd jetzt einfach mal sagen das ist absolut in Ordnung und du brauchst dir überhaupt keine Sorgen machen.Allerdings fiel mir auf, dass Rocky nach jeder Mahlzeit das gleiche tut: Er legt sich förmlich auf die Stange, lässt die Flügel hängen, streckt das Hinterteil raus und presst. Ich hab ihn dann mehrmals, als ich das sah, auf die Hand genommen, und der Kleine war sofort wieder wie ausgewechselt. Er spielte, tobte, flatterte, knabberte an mir rum, flog frech vor mir weg und setzte dann irgendwann einen Haufen. Danach war seine Stimmung sogar so gut, dass er "Engelchen" machte. Auch konnte er danach wieder ganz normal auf der Stange sitzen und schlafen. Dieses Spektakel kam bisher jedesmal nach dem Füttern.
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Dieses Heu benutze ich schon seit Jahren für meine Zwergkaninchen und Meerschweinchen und ich bin sehr überzeugt davon, denn die Halme reißen schnell und haben daher die Eigenschaft, sich nicht gleich um Füße und Zehen zu wickeln. Und die Vögel waren begeistert davon!
Rico ist sofort als Erster in das Heu gesprungen und hat singend dadrin rumgewühlt, während Rocky, Audrey und Phil nach und nach folgten und die einzlen Hälme wie Stöckchen durch die Gegend trugen. Die machten das besser als unsere Hunde
Das sah schon niedlich aus, wie die da durch das Heu gehüpft sind und sich um die Hälme gestritten haben. Die haben teilweise zu dritt an einem Halm gezerrt und bekamen von ihrem neuen Boden offenbar gar nicht genug. Erst zum Füttern kamen sie nachher wieder rauf.
Sie lieben den Tee, und der Tee schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch den positiven Nebeneffekt, dass er die Küken zum selber Trinken anregt und vor allem Magen- und Darmtrakt reinigt.
Aber Katzenfutter ist nun wirklich nix für die Leber eines Sittichs. Da die Leber es im Allgemeinen so an sich hat, sich recht schnell wieder zu erholen sofern der Schaden nicht allzu groß ist, denke ich, dass mit einer geeigneten Ernährung die Sache schnell wieder behoben sein könnte.
Mit der Ernährung von leberkranken Tieren kenne ich mich ja schon ein bisschen aus, meine Welli-Dame Nelly hat ja bedauerlicherweise eine Fettleber. Registrierungsdatum: 26. Mai 2010
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Ich kann mittlerweile noch nicht mal mehr sagen, bei wem. Ich weiß nur, dass Hirse bei denen sofort unverdaut wieder raus kommt.
Aber nur Hirse. Ich hab dann einen Test machen lassen, der ergab, dass der Stuhl meiner Küken angeblich vollkommen gesund ist. Da man Megas aber nicht immer feststellen kann, werde ich bald noch einen zweiten Test anfordern.
Aber ich werde sowas schon finden.
Der Muskelmagen von Küken sei nämlich noch nicht so stark wie der von den Großen und darum würden vor allem Jungvögel unbedingt Grit benötigen, meinte der
TA
. Und weil mein Rico nun nicht mehr so oft füttert und den Kükies auch keine Steinchen mehr weitergibt, so wie früher, käme es nun zu den unverdauten Körnern. Ich weiß nicht, ob er Recht hat und das wirklich der Grund ist, aber einige Züchter meinten das auch schon. Ich werde meinen Süßen morgen einfach mal den Grit anschaffen und dann werden wir ja sehen, ob sich die Verdauung wieder fängt. Ich hoffe es sehr
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Mich irritiert das auch mit den Hirsekörnchen. Warum immer Hirse?
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Stattdessen gucke ich morgen mal in der Stadt, ob es da so was gibt. So lang müssen sich meine Schätze wohl noch mit dem Papageiensand zufrieden geben, immerhin sind jetzt die unverdauten Körner weg. Das viele Sand-Fressen könnte vielleicht daran liegen, dass die versuchen, den Gritmangel auszugleichen, der
TA
sagte, Küken und Jungvögel, denen Grit fehlt, machen sowas, denn Sand wäre immerhin besser als gar nichts. Dass der Sand ihnen schadet glaubt er nicht, denn häufig sterben die Vögel an ihrer eigentlichen Erkrankung, und nicht am Sandmagen selbst. Viele machen nur den Sand dafür verantwortlich, außerdem kommt bei meinen der Sand ja auch so wieder hinten raus
Das einzige, woran ich mich gerade orientieren kann, sind Brustbein und Verhalten. Mager sehen sie bislang noch nicht aus, und sie sind auch nicht schlapp oder übermaßig schläfrig. Der Lutino eines Bekannten scheidet schon seit drei Jahren immer mal wieder phasenweise unverdaute Hirsekörner aus, woran das liegt, weiß aber bis heute noch keiner. Aber auch dieser Vogel hat dabei nie abgenommen oder dergleichen.
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Und zwar liegt es an der Katzstreu bei uns im Badezimmer. Als Audrey damals die unverdauten Körner so reichlich ausschied, versuchten es Maya und Rico zuerst mit Sand. Der Sand war jedoch zu fein. Dann wollten sie urplötzlich täglich ins benachbarte Badezimmer, wo immer Katzenstreu auf dem Boden liegt. Die gingen mir mit ihrem Gekreische und Gezicke dermaßen auf die Nerven, dass ich sie irgendwann schließlich reinließ und von da an pickten sie ständig die Katzenstreu vom Boden auf und nahmen sie mit zu ihren Küken. Ich hab mir nichts dabei gedacht, denn erstens ist die Katzenstreu rein naturell aus Lehm und zweitens hätte ich eher dem Sand Audreys plötzliche Heilung zugeschrieben statt der Katzenstreu. Die haben vor lauter Gier sogar den Sack mit der Streu heimlich aufgebissen. Man lernt eben nie aus.
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Bald nachdem sie diese nämlich gegessen haben, wurden aus den ganzen unverdauen Körnchen Splitter, die wiederum immer kleiner wurden, und wieder einige Stunden später war der Kot schließlich vollkommen normal. Keine Körnchen mehr, kein Sand und auch keine Splitter.
Die Kleinen essen jetzt auch wesentlich selbstbewusster als vorher, d.h., sie essen nun auch Hirse, die sie vorher strikt gemieden haben. Jetzt ist die Kolbenhirse innerhalb einer Stunde leergefressen und nur noch der Stengel ist von übrig.
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Da Maya und Rico mittlerweile beide in die Mauser gekommen sind, fällt es Phil natürlich jetzt noch leichter, seinen Vater zu unterdrücken, was ich gar nicht gut finde. Vielleicht sieht es auch nur so aus oder Rico nimmt den kleinen Grauen noch gar nicht für soo voll und lässt es sich deshalb gefallen.
Kaum zu glauben, dass ausgerechnet dieser Vogel in den ersten Tagen seines Lebens nur Wasser und Körner ausschied und nicht größer wurde. Audrey ist auch unser allerbester Flieger, ich hab noch keinen Nymph gesehen, der so extrem schnell fliegt wie Audrey und dabei so halsbrecherisch scharfe Kurven nimmt.
Bei einer dieser Kurven hat allerdings der Radius nicht ganz gestimmt und mein armes Baby holte sich eine Verletzung am rechten Flügel mit, die stark blutete und zweimal wieder aufplatzte. Inzwischen ist sie aber wieder vollständig zugewachsen und Audrey hat auch keinerlei Probleme mit dem betroffenen Flügel.
Dabei ist Rocky auch kein Baby im eigentlichen Sinne mehr, denn mit einem Küken hat dieses Vöglein keinerei Ähnlichkeit mehr. Die haben vielleicht noch größere Perläuglein als die Eltern, aber Hauben und Schwanzfedern sind im Grunde genommen genauso lang.